Wir von der Firma Syland stellen uns mit unserem Know-How und unserer 30jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Sauerstoff-Messtechnik in den Dienst von Wissenschaft und Forschung. Wir bieten Ihnen anwendungs- und industrieerprobte Messgeräte und komplette Messanlagen zur Überwachung, Kontrolle, Dokumentation und Regelung für:
Für die unterschiedlichen Ansprüche und Einsatzfelder stehen Ihnen verschiedene praxiserprobte Gerätemodelle zur Verfügung.
Tragbar und stationär
Die tragbaren wie auch die stationären Geräte sind für den harten Einsatz vor Ort konzipiert und daher in robusten, schlagfesten und kompakten Kunststoffgehäusen eingebaut. Die tragbaren Geräte sind handlich, leicht und durch Batterie- oder Akkubetrieb netzunabhängig. Eine rückseitige Kabelaufwicklung sowie seitliche Halteklammern für Sensoren mit langem Kabel ermöglichen ein bequemes Handling bei ambulanten Messungen.
Stationäre Messgeräte können ein- oder mehrkanalig ausgeführt sein, z.B. für die Überwachung großer Becken. Sie eignen sich aufgrund des Schutzgrades IP 65 ideal für eine Vor-Ort-Montage in unmittelbarer Prozessnähe. Verschiedene Ausgangssignale wie Strom, Spannung und Alarme stehen zur Verfügung, ebenso diverse Messbereiche.
In flüssigen und in gasförmigen Medien
Die meisten unserer Geräte werden für Messungen in flüssigen Medien eingesetzt: Wasser und Abwasser (z. B. Gewässergüteüberwachung, Trinkwasserkontrolle, Abwasseraufbereitung), Prozessflüssigkeiten, Säfte/Nahrungsmittel, Blut etc.
Unsere Geräte für die Sauerstoff-Messung in gasförmigen Medien sind ambulant wie auch stationär einsetzbar. Der Sauerstoff-selektive Sensor misst immer den vorhandenen Luftsauerstoff: entweder direkt im Messgut oder außerhalb bei Verwendung einer Messzelle incl. Messgaspumpe. Häufigste Applikation ist die Bestimmung des Restsauerstoffgehaltes in der Schweißtechnik (WIG-Schweißen), Isolierglasherstellung, Verpackung und Lebensmittelproduktion…
Wie funktioniert eigentlich die Sauerstoff-Messung?
Unser bewährtes Sauerstoff-Mess-System basiert auf dem Prinzip der Polarographie.
Als eine von ganz wenigen Firmen bieten wir unseren sogenannten aktiven Sensor,
welcher ohne die sonst übliche Polarisationsspannung arbeitet.
Er wirkt selbst-generierend: bei vorhandenem Sauerstoff tritt sofort die „Stromerzeugung“
ein, selbst bei geringsten Mengen wie z.B. im Ultra-Niedrig-Bereich. Alle Geräte
haben daher einen stabilen, geräteinternen Nullpunkt.
Die Sensoren werden dabei höchsten Ansprüchen gerecht:
äußerst schnelle Ansprechzeit
sichere Erfassung geringster Konzentrationsänderungen
absolute Messsicherheit auch in untersten Konzentrationsbereichen (µg/I-Bereich)
exakte Temperaturmessung und Kompensation
Einsatz auch in Turbulenzen und grossen Tiefen problemlos möglich
höchste Langzeit-Mess-Sicherheit bei geringstem Wartungsaufwand
einfache und schnelle Eichung
Die Transmitter garantieren einfachste Handhabung, hohe Leistungsfähigkeit
sowie Genauigkeit zur präzisen und zuverlässigen Bestimmung des gelöst
Sauerstoff-Gehaltes auch in schwierigen Applikationen.
Welches Mess-System für welchen Zweck?
Wir bieten unsere Sauerstoff-Membransensoren in zwei verschiedenen Ausführungen
an:
aktiv und passiv, wobei jedes System seine eigenen spezifischen Vorzüge
besitzt.
aktives Mess-System:
Der aktive Sensor wirkt selbst-generierend, d.h. nur bei vorhandenen Sauerstoff
wird proportional zur Sauerstoffkonzentration elektrochemischer Strom erzeugt.
Das Sensorsignal ist dabei äußerst stabil. Eine Eichung in Null-Lösung
ist nicht nötig. Die Reaktionsempfindlichkeit ist derart hoch, dass selbst
geringste Spuren von Sauerstoff genügen, um die „Stromerzeugung“
in Gang zu setzen. Dies erklärt die extrem schnelle Ansprechzeit sowie
den bevorzugten Einsatz bei hoher und sehr hoher Auflösung.
passives Mess-System:
Der passive Sensor wird mittels Polarisationsspannung betrieben. Der Einsatz
dieses Sensors ist besonders für die chemische Verfahrenstechnik und für
Kläranlagen mit hoher Belastung durch chemische Abwässer zu empfehlen.
Der äußere Aufbau und die Abmessungen sind bei beiden Systemen fast identisch, die Wahl der Sensormaterialien und des Elektrolyt variieren.
Welche Sensor-Bauform für welchen Zweck?
Standard- und Industrie-Bauform:
Beide Sensorsysteme, aktiv und passiv, sind in zwei verschiedenen Bauformen
lieferbar: als Standard-Sensor (Typ 4000-E) für ambulante und einfache
Anwendungen und alternativ als robuste, schwere Industrie-Ausführung (Typ
6000-E).
Beide Typen sind äußerst praxisgerecht konstruiert und sehr einfach
zu warten und zu pflegen.
Abgesehen vom Elektrolytwechsel kann man die Sensoren beider Systeme als nahezu
wartungsfrei bezeichnen.
Die bewährte Konstruktion ist dank einfachster Luft-Eichung und geringstem Wartungsaufwand sehr benutzerfreundlich. Beide Sensorsysteme besitzen eine straff anliegende und absolut schwingungsfreie Teflonmembran, um Messwertschwankungen durch auftreffende Luftblasen zu eliminieren. Die Sensoren sind aufgrund der Materialwahl und Formgebung weitgehend widerstandsfähig gegen Korrosion, chemische Einflüsse, Vibration und leichte Stöße. Ihre Bauform ermöglicht Kabellängen bis zu 1000 m.
Mobile Geräte:
Das Modell Syland SIMPLAIR-S ist ein einfaches, tragbares und preiswertes Handmessgerät für jegliche Anwendungen, 9 V Batteriebetrieb.
Das Modell Syland SIMPLAIR-F ist als besonders robustes Feldmessgerät
für den harten Einsatz im Außendienst konzipiert. Das starke ABS-Kunststoff-Gehäuse
besitzt eine Frontplatte mit eingelegter Ringdichtung zum Schutz der empfindlichen
Digitalelektronik gegen Feuchtigkeit.
Ein stabiler Tragegriff, die rückseitige Kabelaufwicklung sowie seitliche
Sensorhalteklammern ermöglichen die bequeme Handhabung des Gerätes
bei ambulanten Messungen selbst bei der Verwendung von Sensoren mit 30 m Kabellänge.
Wegen seiner stabilen Konstruktion ist das Syland SIMPLAIR-F relativ unempfindlich
und hat sich daher im Feldeinsatz bestens bewährt.
Die Eichung erfolgt einfach und schnell bei Aussenluft. Die entsprechende Luft-Eichtabelle
ist auf der Frontseite des Syland SIMPLAIR-F integriert.
Das Modell Syland TEMP-O2-MAT 4000 ist ein hochwertiges und zugleich robustes Messgerät für hohe Ansprüche:
Das Modell 4002-FS ist ein robustes Feldmessgerät und ist mit integriertem Strömungsgebungssystem MAGN-O2-TRON 2000 sowie Durchfluss-Messzelle ausgerüstet. Es ermöglicht daher eine völlig strömungsunabhängige Sauerstoff-Messung, z. B. in stehenden Gewässern oder größeren Tiefen.
Das Modell 4002-DRS ist ein tragbares Feldmessgerät mit
umschaltbaren Messbereichen für mg und µg.
Durch das integrierte Strömungsgebungssystem MAGN-O2-TRON 2000 und die
Durchfluss-Messzelle ist eine völlig strömungsunabhängige Sauerstoff-Messung
möglich.
Unser Multi Range 4002-DRS lässt messtechnisch keine Wünsche offen. Es ist als Spitzenmodell mit Breitband-Messbereich und extrem hoher Auflösung speziell für Applikationen geeignet, in denen trotz hohem Sauerstoffgehalt selbst geringste Änderungen der Sauerstoffkonzentration erfasst werden müssen.
Ein Beispiel aus der pflanzenphysiologischen Praxis (Bericht der Universität
Regensburg zur Primärproduktionsbestimmung von Algen) verdeutlicht die
Vorteile des Multi Range 4002-DRS.
Die hohe Messgenauigkeit, Stabilität der Messung, zugleich geringster Drift
des Sensors rücken die Sauerstoff-Messtechnik damit in den Nachweisbereich von
radioaktiven Tracer-Experimenten. Die Vorteile gegenüber Experimenten mit
radioaktiven Substanzen liegen klar auf der Hand. Bei fast gleicher Empfindlichkeit
sind keine radioaktiven Substanzen, kein Isotopenlabor, keine häufig gesundheitsschädlichen
Cocktails, keine medizinische Untersuchung der Mitarbeiter und keine Entsorgung
radioaktiver Abfälle notwendig.
Stationäre Messgeräte:
Das 4002-HP-230-BSB ist eine Kombination von unserem bewährten
Sauerstoff-Messgerät 4002-HP mit dem Strömungsgebungssystem MAGN-O2-TRON 2000.
Mit diesem BSB-Messplatz ist die Messung nach BSB5 Standard präzise durchführbar.
6000-B: Automatisch-kontinuierlicher Vor-Ort-Messverstärker für Einzel-Sauerstoff-Messung: stationärer Sauerstoff- und Temperaturmessumformer zur kontinuierlichen Überwachung, Aufzeichnung und Regelung.
6000-DRS: Automatisch-kontinuierlicher Vor-Ort-Messverstärker: Spitzenmodell mit umschaltbarem Messbereich: 0,00-20,00 mg/l oder 0-2000 µg/l gelöst O2 , optional 0-50 µg/l gelöst O2, galvanisch getrennter Stromausgang (0/4-20 mA).
Das Modell Syland 6000-B-Triomat ist ein dreifacher Vor-Ort-Messverstärker: für 3 Einzelmessungen oder Mittelwertbildung von bis zu 3 Sensoren.
1. Ausführung:
3 Sensoren werden bei diesem Gerät über 3 simultane Messverstärker
in 3 x Stromausgang 4 - 20 mA umgesetzt. Die Temperaturmessung steht über
den Sensor-Wahlschalter nur für die Lufteichung zur Verfügung. Damit
können gleichzeitig 3 beliebige Messpunkte erfaßt werden, zum Beispiel
Vorklärung, biologische Stufe und Auslauf oder drei verschiedene Stellen
in einem großen Becken. Das heißt, über die drei galvanisch
getrennten Schreiberausgänge (0/4 - 20 mA) kann Ihre Anlage gesteuert oder
geregelt werden. Die Sensoren 1-3 werden für Eichung und Überwachung
über den Wahlschalter angewählt.
2. Ausführung:
In der Praxis hat sich gezeigt, daß Sauerstoff-Konzentration in Klärbecken
oder Reaktoren häufig inhomogen sind. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen
mit dieser Geräteversion die automatische Mittelwertbildung an, um eine
präzisere Steuerung oder Regelung zu ermöglichen:
Von den Sensoren 1-3 wird hier der Mittelwert gebildet und im Stromausgang 0/4
- 20 mA (galvanisch getrennt, immer aktiv) umgesetzt. Über drei Kippschalter
lassen sich die einzelnen Sensoren ausblenden. So wird z. B. während einer
Sensorwartung die Messung nicht gestört; der Mittelwert wird nun aus den
beiden restlichen Sensoren gebildet. Über den Sensor-Wahlschalter steht
die Temperatur des angewählten Sensors als Schreiberausgang 0/4 - 20 mA
zur Verfügung.
Strömungsgebung
Ein reproduzierbarer Messwert ist von der Mindest-Anströmgeschwindigkeit
der Wasserprobe abhängig: kein Problem bei genügend natürlicher
Strömung…
…und für Sauerstoff-Messungen in Wasserproben ohne Bewegung, wie z. B. in
stehenden Gewässern, Talsperren, Tanks oder auch in Probenahmeflaschen,
haben wir die ideale Lösung parat:
Mit dem von uns entwickelten Strömungsgeber „MAGN-O2-TRON
2000“ wurde auf der Basis langjähriger praktischer Erfahrungen
ein universell einsetzbares Strömungsgebungssystem entwickelt, das ohne
sich drehende Teile eine absolut gleichbleibende Anströmgeschwindigkeit
gewährleistet.
Die Anströmung erfolgt durch ein Paddel, welches anstelle der üblichen
Schutzkappe an allen Syland-Sensoren aufgeschraubt werden kann.
Das Paddel wird über Erregerspulen mittels eines Magnetfeldes zum Oszillieren
gebracht. Die somit erzeugte Strömung ist wirkungsvoll und doch so sanft,
dass eine zufällig in der Nähe befindliche Luftblase einfach weggedrückt,
aber nicht untergemischt wird.
Das Strömungsgebungssystem MAGN-O2-TRON 2000 ist in folgenden Gerätemodellen standardmäßig integriert:
Die Syland Durchfluss-Messzellen sind durchdachte Konstruktionen, welche optimale Ansprechzeiten garantieren. Das im Zellenunterteil einlaufende Wasser trifft auf eine Halbkugel und wird dadurch umgelenkt. Durch einen Kranz mit 16 Bohrungen strömt dann die Wasserprobe in einem den Sensor eng umschließenden Steigrohr parallel nach oben. Eine Mischung der einlaufenden Probe mit der bereits in der Zelle befindlichen Probe ist nahezu ausgeschlossen.
Folgenden Gerätemodelle sind standardmäßig mit einer Durchfluss-Messzelle ausgerüstet:
Syland Scientific GmbH
Von-Humboldt-Strasse 2
D-64646 Heppenheim
Tel.: +49 - (0) 62 52 - 7 20 61
Fax: +49 - (0) 62 52 - 7 66 33
e-mail: info@syland-scientific.com
Internet: http://www.sylandgmbh.com
Geschäftsführer: Lieselotte Schmidt, Karlheinz Sattler und Adolf Kriesch
Handelsregister: Amtsgericht Bensheim HRB 1433
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz:
DE 111 612 456
Finanzamt Nr.: 2607
Steuer-Nr.: 07 228 01979